Satzung

Zukunft für Zahnmedizin

§ 1 Name und Sitz

Zukunft für Zahnmedizin (ZfZ) hat ihren Sitz in Lippstadt.

§ 2 Zweck

ZfZ ist eine standespolitische Gruppierung und eine Interessengemeinschaft von Zahnärztinnen und Zahnärzten, die berufliche, wirtschaftliche und fachliche Interessen von Zahnärzten vertritt. ZfZ nimmt die berufs- und standespolitischen Interessen seiner Mitglieder wahr, in dem sie ihre Belange gegenüber Behörden, Körperschaften, Leistungserbringern, Kostenträger, Verbänden und sonstigen Organisationen sowie der Öffentlichkeit vertritt. Die Mitglieder verpflichten sich zur Kollegialität im Umgang miteinander und zur Förderung der zahnärztlichen Verantwortung in Patientenbehandlung und -führung. ZfZ verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Interessen. Die vorhandenen Mittel, wie Mitgliedsbeiträge, werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet.

§ 3 Ziele der ZFZ

Ziel der ZfZ ist es, an den Wahlen zur Kammerversammlung der ZÄK bzw. der KZV teilzunehmen und Mitglieder als Delegierte in die Kammerversammlung der Zahnärztekammer und in die Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung zu entsenden. ZfZ und seine Delegierten werden sich aktiv und kollegial an den gesetzlichen und berufsständischen, sachlichen und fachlichen sowie organisatorischen und verwaltenden Arbeitsaufgaben in den Körperschaften beteiligen und an deren Erfüllung mitwirken. Sie wird sich dabei in ihrem Planen und Handeln für die Zahngesundheit einsetzen und sich vom Wohl der Patienten, der Mitarbeiter und dem Nutzen sowohl für die zahnärztliche Praxis als auch der gesamten Zahnärzteschaft leiten lassen. ZfZ ist sich seiner Verantwortung gegenüber allen gesellschaftlichen Gruppen und der Öffentlichkeit bewusst.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied bei ZfZ können Zahnärztinnen und Zahnärzte werden, der sich zu den standespolitischen Orientierungen der ZfZ bekennen. Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in eigener Praxis selbstständig tätig sind und Angestellte Zahnärzte sind ordentliche Mitglieder. Zu den außerordentlichen Mitgliedern zählen Studierende der Zahnmedizin und Zahnärzte im Ruhestand. Nur die ordentlichen Mitglieder haben bei der Mitgliederversammlung Stimmrecht. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen und hat für den Kammerbereich Westfalen – Lippe Gültigkeit, da ZfZ zur Zeit nur in diesem Kammerbereich vertreten ist. Der Vorstand entscheidet über den schriftlichen Antrag und hat auch das Recht, Anträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Die Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft beinhaltet die Zahlung eines Mitgliedbeitrages, der als Jahresbeitrag zum 15. Mai durch eine Lastschrift eingezogen wird. Der Mitgliedsbeitrag wird von der Stimmenmehrheit der Mitglieder in der ordentlichen Mitgliederversammlung durch Abstimmung festgelegt.

§ 4 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch

  • Kündigung durch das Mitglied
  • ein Ausschlussverfahren
  • Tod des Mitgliedes

Die Kündigung des Mitgliedes hat schriftlich an die ZfZ-Geschäftsstelle zu erfolgen und wird zum Ende des Geschäftjahres wirksam. Mit dem Ende der Mitgliedschaft enden alle Pflichten und Rechte des Mitgliedes. Ein Ausschlussverfahren wird durch den Vorstand eingeleitet. Das Ausschlussverfahren wird eingeleitet, wenn Mitglieder die Approbation für Zahnärzte oder durch andere Verfahren ihre bürgerlichen Rechte verlieren oder sich entgegen der Satzung verhalten oder handeln. Dem eingeleiteten Ausschlussverfahren kann durch das Mitglied mit einer Frist von vierzehn Tagen widersprochen werden. Der Widerspruch wird durch Einberufen einer außerordentlichen Vorstandssitzung unter Anhörung des betroffenen Mitgliedes verhandelt. Die einfache Mehrheit des Vorstandes entscheidet über den Ausschluss. Mit Unterschrift beim Aufnahmeantrag wird die Satzung anerkannt. Hierbei hat auch das Ausschlussverfahren seinen Bestandteil und durch die Anerkennung der Satzung und seinen Bestandteilen wird ein gerichtliches Verfahren gegen den Ausschluss nach Anhörung durch den Vorstand und den Beschluss durch diesen ausgeschlossen. Ein Ausschluss wird ebenfalls wirksam, wenn das Mitglied durch eine Nichtzahlung seines Mitgliedsbeitrages trotz Mahnung in Verzug gerät. Entstandene Kosten durch Zahlungsverzug und Mehrkosten sind vom Mitglied zu erstatten.

§ 5 Organe der ZfZ

Organe des ZfZ sind:

  • Die Mitgliederversammlung, bestehend aus allen ordentlichen Mitgliedern
  • Der Vorstand

§ 6 Vorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

  • Vorsitzenden
  • Stellvertreter des Vorsitzenden
  • Geschäftsführer / Schriftführer
  • Stellvertreter des Geschäftsführers / Schriftführers
  • Kassierer
  • Stellvertreter des Kassierers

Der Vorsitzende und in seinem Auftrag der stellvertretende Vorsitzende sind jeder für sich alleine zur Vertretung der ZfZ nach außen berechtigt. Die Vorstandswahlen erfolgen jährlich auf einer Mitgliederversammlung. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können bis zu 3 Beisitzer zu besonderen Aufgaben in den Vorstand gewählt werden. Die Vorstandssitzungen mit einem oder mehreren Beisitzern wird mit dem Begriff „erweiterter Vorstand“ gekennzeichnet, wobei diese Beisitzer im Vorstand nicht stimmberechtigt sind. Der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter, der Geschäftsführer bzw. sein Stellvertreter und der Kassierer bzw. sein Stellvertreter werden immer für zwei Jahre gewählt. Die Wahl des Vorsitzenden, des Geschäftsführers und des Kassierers erfolgt bei der jährlichen Mitgliederversammlung zusammen, die Wahl der Stellvertreter erfolgt dann bei der folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung. So ist gewährleistet, dass immer ein handlungsfähiger Vorstand der ZfZ vorsteht. Der Stellvertreter ist berechtigt, die Jahreshauptversammlung einzuberufen bzw. zu leiten, wenn der Vorsitzende verhindert ist. Er ist in seinen Funktionen dem Vorsitzenden bei dessen Verhinderung gleichgestellt.

§ 7 Mitgliederversammlungen

Die ordentlichen Mitgliederversammlungen erfolgen jährlich zur Mitte des zweiten Quartals. Der Vorstand bereitet die Sitzung vor, lädt zu ihr ein, bestimmt den Ort und den Termin der Jahreshauptversammlung und setzt auch die Tagesordnungspunkte fest. Die Einladung mit Tagesordnung zur Mitgliederversammlung erfolgt sechs Wochen vor dem Termin und geht allen Mitgliedern auf dem konventionellen Postweg oder über den zur Verfügung stehenden elektronischen Weg zu. Änderungen bzw. weitere Tagesordnungspunkte können die Mitglieder bis 14 Tage vor dem Termin beim Vorstand schriftlich unter Angaben von Gründen beantragen. Der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter eröffnet die Mitgliederversammlung. Alle Mitglieder, die an der Mitgliederversammlung teilnehmen, tragen sich in eine Anwesenheitsliste mit Name, Adresse und Unterschrift ein. Nach der Eröffnung stellt der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter die form- und fristgerechte Einladung und die Beschlussfähigkeit fest. Die anwesenden Mitglieder schlagen einen Protokollführer vor, der mit einfacher Mehrheit gewählt wird. Findet sich kein Protokollführer, wird der Geschäftsführer bzw. sein Stellvertreter das Protokoll führen. Anschließend lässt der Vorsitzende die Tagesordnungspunkte und deren Änderungen genehmigen. Sie gilt mit einfacher Stimmenmehrheit als angenommen. Der Vorstand kann in der Einladung zu einer Mitgliederversammlung für den Fall der Beschlussunfähigkeit dieser Versammlung gleichzeitig zu einer neuen außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen. Diese Versammlung kann auch unmittelbar im Anschluss an die nicht beschlussfähige Versammlung stattfinden. Diese neue außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Nach Jahresbericht des Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer erfolgt eine Aussprache über diese Berichte. Anschließend wird der Antrag auf Entlastung des Vorstandes gestellt und abgestimmt. Die Entlastung gilt mit einfacher Stimmenmehrheit als angenommen. Nach Entlastung des Vorstandes erfolgen die erforderlichen Wahlen nach § 6 dieser Satzung. Anschließend werden die folgenden Tagesordnungspunkte abgehandelt bzw. zur Wahl gestellt. Alle Wahlen werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder entschieden. Die ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung entscheidet per einfacher Stimmenmehrheit auf der aufzustellenden Wahlliste die Reihenfolge von Mitgliedern, die sich zur Wahl der Delegiertenversammlung zur Zahnärztekammer und/oder der Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung stellen. Über die Mitgliederversammlung ist eine von dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und von dem von der Versammlung gewählten Protokollführer oder dem Geschäftsführer / Schriftführer oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.

§ 8 Ehrenamtliche Tätigkeiten

Sämtliche Mitglieder der Organe der ZfZ. üben ihre Tätigkeiten ehrenamtlich aus. Auslagen und Aufwendungen werden nach Beschluss der Mitgliederversammlung erstattet.

§ 9 Beiträge und Umlagen

Die Beitragshöhe und Umlagen beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 10 Rechnungsjahr und Finanzverwaltung

Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr. Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der ZfZ. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken der ZfZ fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Vorstand ist verpflichtet, für einen ausgeglichenen Haushalt zu sorgen. Deckungsdefizite durch Kreditaufnahme sind nur durch vorherige Zustimmung durch die Mitgliederversammlung möglich.

§ 11 Kassenprüfung

Die Kassenprüfung wird vier Wochen vor der Mitgliederversammlung durch zwei auf der Mitgliederversammlung gewählte ordentliche bzw. außerordentliche Mitglieder durchgeführt. Auf der Mitgliederversammlung und nach dem Bericht des Kassierers geben die Kassenprüfer ihren Bericht zur Kassenführung bekannt.

§ 12 Bekanntmachungen

Bekanntmachungen erfolgen entweder über E-Mails bzw. über die Internetseite.

§ 13 Änderung der Satzung

Der Antrag auf Änderung der Satzung muss sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern zugestellt werden und als besonders kenntlich gemachter Tagungsordnungspunkt erkennbar sein. Änderungen der Satzung dürfen nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder vorgenommen werden.

§ 14 Auflösung

Der Antrag auf Auflösung muss den Delegierten mindestens sechs Wochen vor der außerordentlichen Sitzung bzw. der Mitgliederversammlung zugegangen sein. Die Auflösung der ZfZ kann nur vom Vorstand aus wichtigen Gründen beantragt werden und bedarf der zwei Drittel Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bei der Versammlung.

Stand 06.01.2016